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Decommissioning-as-a-Service – IT-Kostenoptimierung durch optimierte Serverkapazitäten

Ungenutzte Server erkennen und IT-Kosten einsparen
  • 60.000.000.000€ verschwenden Firmen weltweit pro Jahr für Cloud Services, die sie nicht benötigen
  • 360 kg CO2 erzeugt ein einzelner Server jedes Jahr
  • Geschätzte 30% der Server in Rechenzentren sind ungenutzte Server

Ungenutzte Server können teuer werden – sie zu identifizieren, ist eine Herausforderung

Viele Unternehmen stehen branchenunabhängig vor einer ähnlichen Herausforderung: Die Server-Infrastruktur ist historisch immer weiter gewachsen. Dieser Umstand führt dazu, dass unbemerkt ungenutzte Server entstehen und die Systemlandschaft manchmal schwer zu überblicken ist. Diese ungenutzte Serverkapazität könnte potenziell stillgelegt werden. Ungenutzte Server sind jedoch schwer und nur unter hohem Aufwand zu identifizieren. Gleichzeitig verursachen sie immense und vor allem unnötige laufende Kosten – etwa durch Cloud-Abonnements, Wartungsarbeiten oder die Stromkosten für das Betreiben der Server.

Häufig wird die Serverlandschaft von Unternehmen auch vor der Migration in die Cloud nicht sorgfältig genug analysiert. So werden alte Fehler in die neue Landschaft übertragen. Diese wird so immer undurchsichtiger.

Durch das Zusammenspiel dieser Punkte steigen die Kosten des Serverbetriebs stetig an. Entsprechend besteht der Bedarf einer IT-Kostenoptimierung.

Darüber hinaus gehen mit vielen ungenutzten Servern auch hohe ökologische Kosten einher, denn viele betriebene Server bedeuten auch immer einen enormen Stromverbrauch. Die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens kann also ebenfalls negativ beeinflusst werden.

Diesen ökologischen und ökonomischen Herausforderungen stellt sich Decommissioning-as-a-Service.

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Häufig wird die Serverlandschaft von Unternehmen auch vor der Migration in die Cloud nicht sorgfältig genug analysiert. So werden alte Fehler mit in die neue Landschaft übertragen und diese wird immer undurchsichtiger.

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Durch das Zusammenspiel dieser Punkte steigen die Kosten des Serverbetriebs stetig an. Entsprechend besteht der Bedarf einer IT-Kostenoptimierung.  

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Mit vielen ungenutzten Servern gehen auch hohe ökologische Kosten einher, denn viele betriebene Server bedeuten auch immer einen enormen Stromverbrauch. Die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens kann also ebenfalls negativ beeinflusst werden. 

Decommissioning-as-a-Service – Unsere Lösung für die Identifikation und Abschaltung ungenutzter Server

PwC unterstützt Sie mit Decommissioning-as-a-Service gezielt bei der partiellen Dekommissionierung Ihrer ungenutzten IT. Decommissioning-as-a-Service ist PwCs End-to-End-Tool, welches die ungenutzten Server identifiziert und anschließend gemeinsam mit unseren Expert:innen den Prozess der Stilllegung umfassend begleitet. Die endgültige Stilllegung erfolgt dann durch Ihre IT-Abteilung oder Ihren IT-Dienstleister. Unsere Lösung erkennt diese überflüssigen Server mithilfe einer eigens entwickelten, innovativen künstlichen Intelligenz. So sparen sie überflüssige Serverkapazität und damit Stromverbrauch und Stromkosten. 
Sie geben also Ihrem Geldbeutel und der nächsten Generation etwas zurück!

Die KI muss dafür lediglich mit den Monitoring-Daten der Serverlandschaften gespeist werden. Nach dieser Analysephase werden die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den Kund:innen ausgewertet. Durch eine prozessuale Unterstützung werden zeitaufwendige Bewertungs- und Entscheidungsprozesse, die bei einer solchen Beratungsleistung normalerweise anstehen würden, durch Decommissioning-as-a-Service beschleunigt.

Mit Decommissioning-as-a-Service in 3 Schritten zum Erfolg

Kein Decommissioning-as-a-Service-Projekt ist gleich. Wir sorgen dafür, dass Sie die perfekte Lösung bekommen. Deswegen sind unsere Dienstleistungen immer genau auf unsere Kund:innen angepasst. 
Grundsätzlich lässt sich Decommissioning-as-a-Service in drei Phasen unterteilen. 

 

1. Discovery-and-Assessment-Phase

Unser Team überprüft die Monitoring-Daten und bereitet sie im richtigen Format für den Prozess verständlich und transparent auf. Auf Basis der aufbereiteten Daten findet im Anschluss das sogenannte Training der künstlichen Intelligenz statt. Anschließend wird die tatsächliche Analyse der IT-Landschaft zur Identifikation ungenutzter Systeme umgesetzt. Die KI erstellt im Ergebnis eine Kandidatenliste für ungenutzte Server, die dekommissioniert werden können.

2. Testphase

Die Liste der Kandidaten, die zu dekommissionieren sind, wird im Anschluss durch das Projektteam und den Kunden geprüft. Unter Umständen findet eine Inaugenscheinnahme einzelner Systeme statt. Es wird das Einsparpotenzial ausgewertet und die Systeme werden dem sogenannten „Scream-Test” zugeführt. Diesen „Scream-Test”, der evaluiert ob auch wirklich alle Server ungenutzt sind, führen entweder die Kund:innen oder die Dienstleister der Kund:innen durch. Er entscheidet darüber, ob ein Server temporär und testweise abgeschaltet wird.

3. Umsetzungsphase

Die Systeme, die einem „Scream-Test” zugeführt wurden, werden bei erfolgreicher Durchführung abschließend dekommissioniert. Es besteht an dieser Stelle ein standardisierter Prozess, der durch PwC begleitet wird. Dieser Prozess stellt sicher, dass alle notwendigen Dokumente vorliegen und die Systemaktionen in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden. So können alle restlichen Anforderungen erfüllt werden. 

Use Cases

Die Anwendung unseres Tools bietet sich für Unternehmen an …

01

… die im Zuge einer Server Migration Decommissioning-as-a-Service nutzen möchten, um eine geordnete Migration durchzuführen. Nachdem das Projekt abgeschlossen ist, sind die Serverkapazitäten aufgeräumt und Sie können Ihre Server effizient in die neue Landschaft migrieren. Auf dem Weg zur geordneten Migration können Sie nebenbei damit rechnen, dass wir die Serverkosten verringern. 

02

… die in ihrer Serverlandschaft den Überblick über die Gesamtlandschaft verbessern und IT-Kosten einsparen möchten. Nachdem Decommissioning-as-a-Service die Serverlandschaft optimiert hat, gewährleistet der hergestellte Status-quo IT-Kostenoptimierung und eine gute Organisation der Server-Infrastruktur. Die aufgeräumte Serverlandschaft ist kosteneffizienter und für Sie besser zu überblicken.

03

… die im Rahmen einer Kostenanalyse ungenutzte Server finden und abschalten wollen, damit das Unternehmen die unnötigen IT-Kosten einsparen und an anderer Stelle sinnvoll einsetzen kann.

Preise

PwC bietet Decommissioning-as-a-Service in drei verschiedenen Preismodellen an. Welches Preismodell für Sie und Ihre IT-Kostenoptimierung am sinnvollsten ist, entscheiden Sie in Abhängigkeit von Ihrem Projekt. Selbstverständlich helfen wir Ihnen bei Bedarf auch bei der Auswahl des richtigen Preismodells. So wird Ihr Projekt zu einem kosteneffizienten Erfolg. 

Preismodell 1 Time-and-Material
10.000 €für eine Vorabanalyse Ihrer Serverlandschaft zur Potenzialbestimmung
  • Danach Bezahlung unser Berater:innen nach einer festen stündlichen Rate
  • Auf diese stündliche Rate einigen Sie sich im Vorhinein mit unserem Team
  • Finanzielle Flexibilität für Sie durch Anpassung des Projektumfangs zu jedem Zeitpunkt

 

Preismodell 3: Fixed-Project-based
Sie einigen sich mit PwC auf einen Festpreis
  • Der Festpreis bildet unsere Leistung in Ihrem Unternehmen vollständig ab
  • Finanzielle Planbarkeit durch Vergütung ohne Schwankungen

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FAQ

Wie lassen sich ungenutzte Server erkennen?

Ungenutzte Server zeichnen sich häufig durch abweichende Lastmuster aus. Genutzte Systeme haben häufig saisonale und wiederkehrende Lastmuster. Ein solch wiederkehrendes Muster ist zum Beispiel nicht vorhandene Auslastung am Wochenende. Bei ungenutzten Systemen herrscht häufig dauerhaft ein sehr niedriges Lastniveau mit wenigen Schwankungen.

Eignet sich das Tool auch für aufgeräumte und übersichtliche Serverlandschaften?

Ja! Das Tool ist für jede Landschaft geeignet. In solchen Fällen ist das Risk-and-Reward-Modell zu empfehlen. Denn dort fallen nur zusätzliche Kosten an, wenn ungenutzte Server gefunden und dekommissioniert werden. Unsere Berater:innen unterstützen transparent und professionell beim vollständigen Optimieren der Serverleistung.

Wer schaltet die ungenutzten Server ab?

PwC unterstützt Ihr Unternehmen und alle Mitarbeiter:innen bei der Orchestrierung. Die partielle Dekommissionierung ihrer IT wird dann nach der ausführlichen vorbereitenden Planung von Ihrer eigenen IT-Abteilung durchgeführt.

Lässt sich das Tool mit anderen Monitoring Tools verknüpfen?

Datenschutz spielt bei PwC eine herausragende Rolle und das ist natürlich auch in Zusammenhang mit Decommissioning-as-a-Service kompromisslos gewährleistet.

 

Deswegen ist die direkte Verknüpfung mit einem Monitoring-Tool nicht erlaubt. Wir unterstützen allerdings eine Reihe von Datenformaten gängiger Monitoring-Tools. Die Daten werden anonymisiert in unser Tool hochgeladen und wir garantieren, dass keine Speicherung von personenbezogenen Daten auf PwC-Servern erfolgt.

 

Wie stellt PwC sicher, dass nur tatsächlich unbenutzte Server abgeschaltet werden?

Nach Identifikation eines potenziell ungenutzten Systems findet häufig eine Inaugenscheinnahme des Systems statt, um die Annahme zu untermauern. Bestätigt sich der Eindruck, der durch einen Systemadministrator gewonnen wird, führen wir einen sogenannten Scream-Test durch. Dabei wird durch koordiniertes und vorübergehendes Abschalten des Systems geprüft, ob es Meldungen durch Anwender:innen über zentrale Nachrichtenkanäle gibt. Dazu zählen zum Beispiel die IT-Hotline oder andere Ausfall-Services. Wenn es keine Meldungen in einem zwei bis vierwöchigen Zeitfenster gibt, dann können wir mit sehr großer Sicherheit feststellen, dass der Server tatsächlich unbenutzt ist. Hierbei handelt es sich um ein übliches und viel getestetes Verfahren.

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