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Cloud Placement Organizer

Automatisierte Platzierungskonzeption von Workloads in der Cloud

Cloud-Migration-Strategie und Planung für komplexe IT-Landschaften

Unternehmen, die ihre IT in die Cloud migrieren möchten, stehen vor einer aufwändigen, meist manuellen Planung. Gerade bei sehr großen IT-Umgebungen und Multi- oder Hybrid-Cloud-Strategien, wird die Migrationsplanung schnell komplex und bindet viele Ressourcen.

Ihre Vorteile

2x

beschleunigte Planung

Der Cloud Placement Organizer beschleunigt den Planungsvorgang insbesondere bei großen IT-Landschaften erheblich und erreicht damit mehr Freiraum im Projekt.

25.000+

planbare Server und Apps

Durch hohe Automatisierung können auch sehr große IT-Landschaften in kürzester Zeit für die Cloud geplant werden

Drei Schritte zur optimierten Cloud-Planung

Der Cloud Placement Organizer kann insbesondere bei sehr großen IT-Landschaften mit mehreren Tausend Servern und Applikationen seine Stärken voll ausspielen, die Komplexität in Cloud Transformationsprojekten beherrschbar machen und den Projektfortschritt beschleunigen.

01Daten hochladen

Die Daten Ihrer IT-Landschaft können mittels einer auf Excel basierenden Erfassungsvorlage ganz einfach via Drag & Drop in die Anwendung eingespeist werden. Die Vorlage kann bei Bedarf vorab heruntergeladen werden.

Im Spotlight

Zeitersparnis durch Automatisierung

Bei unserer Lösung werden interne und externe Regularien und Vorgaben berücksichtigt. Die Platzierung im Zielsystem erfolgt vollautomatisiert – für Unternehmen bedeutet dies eine erhebliche Zeitersparnis im Vergleich zu einer manuellen Verteilung.

Einfache Simulation

Der Cloud Placement Organizer bietet Simulationen verschiedener Zielbetriebsmodelle und Abgabe von providerunabhängigen Empfehlungen (z.B. IaaS oder PaaS) basierend auf relevanten Bewertungskriterien.

Preise

Paket 1 Quick Assessment

Das Quick Assessment eignet sich, um eine Potenzialeinschätzung zur zukünftigen Cloud-Landschaft zu erhalten. Bei Folgebeauftragung zur Cloud-Transformation werden die Kosten verrechnet.

  • Einspeisung der IT-Infrastrukturdaten
  • Durchführung von einem Kunden-Workshop zu den Constraints
  • Anwendung des Standardregelsatzes für Platzierungsregeln
  • Durchführung und Planung für bis zu 1000 Workloads
  • Bereitstellung eines Abschlussberichts
10.000 €

Paket 2 Deep Assessment

Das Deep Assessment bietet umfangreiche Aktivitäten zur Berechnung durch Szenario-basierte Planung. Bei Folgebeauftragung zur Cloud-Transformation werden die Kosten verrechnet.

  • Durchführung von bis zu 5 Simulationen (iterativ)
  • Erstellung eines ausführlichen Abschlussberichts
  • Interpretation der Ergebnisse und Abgabe von Handlungsempfehlungen für weitere Optimierungen
  • Programmatische Anpassungen der Platzierungsregeln in geringem Umfang
  • Durchführung der Planung für unbegrenzte Anzahl von Workloads
50.000 €

Alle Leistungen aus Paket 1 sind ebenfalls enthalten

Paket 3 Managed Service

Der Managed Service eignet sich besonders für Großunternehmen, die kontinuierliche Optimierung Ihrer Cloud-Landschaft erzielen wollen.

  • Preis auf Anfrage und abhängig von Größe der IT-Landschaft
  • Langfristige Betreuung über einen definierten Zeitraum
  • Abrechnung auf monatlicher Basis
Auf Anfrage

Alle Leistungen aus Paket 1 und 2 sind ebenfalls enthalten

FAQs

Wie sieht eine Cloud-Migrationsstrategie aus?

Eine Cloud-Migration führt dazu, dass ein System aus einer Quell- in eine Ziellandschaft überführt wird. Häufig wird während der Migration auch eine Anpassung der Architektur für die Ziellandschaft vorgenommen, um beispielsweise technologische Altlasten der Vergangenheit zu beseitigen. Dazu wird der so genannte „6-R-Approach” verwendet:

  • Rehosting (Lift & Shift): Klonen der bestehenden IT-Landschaft
  • Replatforming/Redeploying: Migration auf eine neue technologische Basis
  • Repurchasing: Wechsel des Produkts
  • Refactoring/Rearchitecting: Neubau der Applikation
  • Retire: Abschaltung von Altsystemen
  • Retain: Beibehaltung im aktuellen Zustand (keine Migration)

Typischerweise fokussieren sich Unternehmen bei der Cloud-Migration nicht auf lediglich einen der 6-R-Ansätze, sondern sie wählen häufig eine Kombination in Abhängigkeit der zu erwartenden technologischen Herausforderungen.

Oft wird die große Mehrheit der Applikationen und Systeme im „Rehosting”-Ansatz migriert, da dies meist die kostengünstigste Variante ist, die zudem wenige technologische Abhängigkeiten beinhaltet. Ergänzt wird diese Strategie um Replatforming- oder Redeploying-Ansätze, um die technologische Modernisierung für einen Teil der Anwendungskomponenten durchführen zu können.

Die am seltensten genutzte Variante ist die Refactoring-/Rearchitecting-Variante, da diese einen aufwändigen Neubau der App vorsieht. Das hilft zwar dabei, von den größten Cloud-Benefits zu profitieren, ist jedoch kurzfristig mit hohen Kosten verbunden.

Der Cloud Placement Organizer bringt bereits eine Reihe von Mechanismen mit, um die ideale Migrationsstrategie je nach System und App zu erkennen und vorzuschlagen.

Public Cloud vs. Private Cloud: Worin besteht der Unterschied?

Die Cloud besteht aus einem Verbund von Servern, die Ressourcen wie etwa Speicher bündeln. Der Unterschied zwischen der Public und der Private Cloud liegt vorrangig darin, dass bei der Private Cloud die Ressourcen der darunter liegenden IT-Infrastruktur exklusiv einem Unternehmen zur Verfügung stehen und sich bei der Public Cloud mehrere Unternehmen die Nutzung teilen („Shared Infrastructure”).

Die Public Cloud wird durch einen externen Dienstleister, einen sogenannten Cloud Service Provider, bereitgestellt. Der Dienstleister beschafft und betreibt die IT-Infrastruktur, sodass viele seiner Kunden die IT-Services konsumieren können. Es handelt sich dabei um eine von mehreren Kunden gemeinsam genutzte IT-Umgebung. Public Clouds zeichnen sich vor allem durch eine sehr hohe Funktionsvielfalt aus, welche häufig nur sehr aufwändig in der Private Cloud nachgebildet werden kann.

Die Private Cloud wird oft von Unternehmen selbst – manchmal auch von externen Dienstleistern – in Eigenregie betrieben. Das Unternehmen beschafft und betreibt die IT-Infrastruktur und konsumiert die IT-Services ausschließlich selbst, ohne dass Drittnutzer wie etwa andere Unternehmen die gleiche IT-Infrastruktur nutzen. Damit eignet sich die Private Cloud vor allem dort, wo Unternehmen ein besonders hohes Bedürfnis an IT-Sicherheit haben, da hier die Cloud nicht mit anderen Nutzer:innen gemeinsam genutzt und geteilt wird.

Wann kann eine Hybrid Cloud von Vorteil sein?

Eine Hybrid Cloud hilft bei der Kombination der Vorteile von beiden Cloud-Typen – Public und Private Cloud. So kann ein Unternehmen die Funktionsvielfalt der Public Cloud, jedoch für einzelne selektive Server und Apps die Private Cloud nutzen, wenn besondere Bedürfnisse hinsichtlich der Sicherheit vorliegen. Voraussetzung zur effizienten Nutzung der Hybrid Cloud ist jedoch eine genaue Planung dazu, welche Systeme und Server jeweils in der Private oder Public Cloud betrieben und genutzt werden sollen. So lassen sich die Vorteile beider Welten ideal vereinen.

Wovon hängt es ab, ob die Migration in die Public Cloud oder Private Cloud erfolgen soll?

Die häufigsten Anforderungen an die Cloud kommen aus dem Bereich der IT-Sicherheit. Unternehmen mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis für besonders kritische Systeme bevorzugen die Private Cloud, da diese auf unternehmenseigenen Systemen läuft und keine anderen Unternehmen die Systeme ebenfalls nutzen. Weitere Aspekte bei der Entscheidungsfindung können die entstehenden Kosten, etwaige technische Restriktionen oder die Nutzung von besonderen technischen Stärken eines Anbieters sein.

Was sind die Best Practices der Cloud-Migration?

1. Klare Strategie zur Nutzung von Private und Public Cloud

Da Private als auch Public Cloud häufig ein ähnliches Portfolio an Services anbieten, sollte klar definiert werden, für welche Anwendungszwecke der jeweilige Cloud-Typ genutzt wird. Das stellt sicher, dass es im Planungsprozess vor der Migration zu keinen Unstimmigkeiten kommt.

2. Sehr gute Kenntnis der IT-Landschaft

Die zu migrierenden Systeme und Apps sollten ausreichend gut dokumentiert sein, um sie adäquat in der Planung berücksichtigen zu können. Dazu gehört, dass die Menge an Servern und Apps, die verantwortlichen Personen im Unternehmen und die Geschäftskritikalität dokumentiert sind sowie auch eine technische Dokumentation vorhanden ist. Je besser und umfangreicher ein System dokumentiert ist, desto weniger technische und organisatorische Hürden können die Migration behindern.

3. Bestimmung des Umfang der Migration

Es sollte vor der Migration festgelegt werden, welche Systeme und Apps jeweils in die Cloud migriert werden. Die Auswahl kann nach Geschäftseinheiten und -prozessen sowie Geografie und Lebenszyklusstatus der jeweiligen Systeme erfolgen. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass der Migrationsumfang klar umrissen ist und sich während des Migrationsprozesses der Umfang auch nicht außerplanmäßig verändert (sogenannter „Scope Creep").

4. „Start small, think big"

Eine Cloud-Migration ist ein komplexes Vorhaben. Da zu Beginn einer Migration häufig wenig Erfahrungen vorliegen, empfiehlt es sich, die Migration mit wenigen und unkritischen Systemen und Apps zu starten. Die Planung sollte hingegen ausreichend langfristig sein und eine Zunahme der Migrationsgeschwindigkeit antizipieren, um auch große Landschaften migrieren zu können. So lässt sich zu Beginn mit geringem Risiko starten und im weiteren Projektverlauf das Migrationsrisiko begrenzt halten. 

5. Für Massenmigration: Nutzung einer Migration Factory

Eine Cloud-Migration ist ein zu großen Teilen individuelles Vorhaben. Auch wenn jedes System und jede App einzigartig funktionieren und agieren, lassen sich trotzdem wiederkehrende Aktivitäten, wie etwa das Testing der Systeme und Apps, bündeln. Es empfiehlt sich die Einrichtung einer sogenannten Migration Factory, welche die Aufgabe hat, standardisierbare Aufgaben zu zentralisieren und gleichzeitig den Cloud-Technikern Flexibilität zur Lösung von Sondersachverhalten einzuräumen.

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