Market Taxation Analyzer – auf Pillar Two des OECD BEPS 2.0-Projekts vorbereitet sein

Ihre optimale Vorbereitung auf die globale Mindeststeuer
  • Simulieren Sie die globale Mindeststeuer für Ihr Unternehmen in verschiedenen Szenarien
  • Verstehen Sie die Auswirkungen von OECD Pillar Two
  • Erhalten Sie eine Reaktionsbewertung für zukünftige Herausforderungen
  • Profitieren Sie von einer hoher Benutzerfreundlichkeit des Tools

Ihre Herausforderung mit dem OECD BEPS 2.0-Projekt – Auswirkungen von Pillar Two

Im Rahmen des im Jahr 2015 gestarteten OECD BEPS-Projekts ist auch die Frage der globalen Mindestbesteuerung international tätiger Unternehmensgruppen in den Fokus der Diskussionen gerückt. Die OECD hat hierzu einen auf zwei Säulen beruhenden Ansatz entwickelt: Der OECD Pillar One befasst sich dabei mit neuen Gewinnzuteilungsregelungen in unterschiedlichen Staaten. Pillar Two soll sicherstellen, dass in In- und Outboundfällen niedrig besteuerte Tochtergesellschaften oder Betriebsstätten zumindest auf Konzernebene mit einem Mindeststeuersatz besteuert werden. Diesen neuen Herausforderungen muss mit einem ganzheitlichen Ansatz begegnet werden: Zum einen sollte eine hohe Datentransparenz und steuerliche Compliance mit den Neuregelungen erreicht werden. Zum anderen sind mögliche Folgen zu identifizieren, die sich für Ihr Unternehmen aus der Neuregelung ergeben (z.B. erforderliche Anpassungen in Rechnungswesen, Reporting und IT). Doch wie können die Auswirkungen von Pillar Two auf Ihren Konzern bestimmt werden?

 

 

Unsere Lösung: Simulation der globalen Mindestbesteuerung gemäß Pillar Two

Um den Herausforderungen von OECD Pillar Two begegnen zu können, haben wir ein interaktives Tool zur Quantifizierung und Visualisierung der potenziellen Folgen für Ihr Unternehmen entwickelt: Der PwC Market Taxation Analyzer (MARTA) hilft Ihnen dabei, die steuerlichen Effekte vereinfachend zu simulieren. Er prognostiziert verschiedene Szenarien in Bezug auf die Gewinnverteilung pro Jurisdiktion und die möglichen steuerlichen Auswirkungen. So können Sie die steuerliche Komplexität dieser Neuregelung managen und qualitativ bewerten, welchen Effekt das geplante Besteuerungsregime auf Ihre Steuerzahlungsposition hat. Die Belastungsvergleichsrechnungen ermöglichen schließlich auch frühzeitige Überlegungen, ob und wenn ja wie Ihr Unternehmen auf die geplanten Neureglungen reagieren soll, um die steuerliche Compliance sicher zu stellen (z.B. durch Anpassungen in Rechnungswesen, Reporting und IT).

Die Simulation mit MARTA erfolgt in zwei Phasen:

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Phase 1

  • Länderauswahl: Auswahl der Länder, die potenziell auf Grundlage des Country-by-Country Reportings (CbCR) von Pillar Two betroffen sind
  • Alteryx & Power BI: Verarbeitung der Daten des CbCR von einem Alteryx Flow und Visualisierung über Power BI, für welche Länder eine detaillierte Bewertung sinnvoll ist
  • Besprechung: Gemeinsame Auswertung der Ergebnisse aus Phase 1 und Auswahl der Länder für die Detailberechnung
02

Phase 2

  • Berechnung der geschätzten Aufstockungsbeträge (top-up tax): Abfragen von Details zu den ausgewählten Ländern über ein Excel-Sheet sowie basierend darauf Berechnung der top-up Tax
  • Alteryx & Power BI: Auswertung und Visualisierung der Ergebnisse über Alteryx & Power BI
  • Besprechung: Diskussion der Ergebnisse des Pillar Two Assessments und nächster Schritte, wie z.B. Reaktionen, um mögliche Mehrbelastungen aus den geplanten Regelungen zu identifizieren und zu managen

Preis

Market Taxation Analyzer (MARTA) – Pillar Two
ab 6.500 €
  • Auswertung der Excel Templates
  • Online-Zugang zum MARTA-Tool
  • Prognose der portenziellen Auswirkungen verschiedener Szenarien
  • Besprechung der Auswirkungen auf Ihr Unternehmen

Hier geht's zur Simulation von Pillar Two

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FAQ

Worum geht es beim BEPS 2.0 Projekt der OECD? 

 

Im Pillar 1 wird für international agierende Unternehmensgruppen eine neue Gewinnverteilungsregelung festgelegt, die über das Fremdvergleichsprinzip hinausgeht: Demnach erfolgt eine Gewinnzuweisung unabhängig von der lokalen physischen Präsenz, so dass auch digitale Geschäftsmodelle erfasst werden. Im Pillar 2 wird eine globale Mindestbesteuerung eingeführt, um ein einheitliches Mindestbesteuerungsniveau sicher zu stellen.

Im Zusammenhang mit Pillar One bedeutet das:

  • Amount A: Besteuerungsrecht der Markt-/Nutzerstaaten am konzernweiten Residualgewinn (vorgegebene Standardsätze zur Abgrenzung des Non-routine Profits sowie des Amount A-Anteils)
  • Amount B: Größen- und branchenunabhängige standardisierte Vergütung für sogenannte „baseline“ Marketing und Vertriebsaktivitäten

Im Zusammenhang mit Pillar Two bedeutet das:

  • Die Einführung einer globalen Mindestbesteuerung (GloBE, auch Pillar II genannt) zielt darauf ab, den Steuerwettbewerb zwischen den Staaten zu begrenzen sowie verbleibende Base Erosion and Profit Shifting (BEPS)-Risiken zu minimieren
  • Die Mindestbesteuerung soll v.a. mittels der Income Inclusion Rule (IIR) und der Undertaxed Payments Rule (UTPR) durchgesetzt werden. Die IIR ist stark vereinfachend eine für das Erreichen der Mindestbesteuerung modifizierte Hinzurechnungsbesteuerung. Demgegenüber soll die UTPR die Abzugsfähigkeit steuerschädlicher Zahlungen begrenzen

Wie greifen Pillar One und Pillar Two ineinander? 

 

Wegen aktuell diskutierter hoher Aufgriffsgrenzen für Pillar One dürfte die Mehrzahl großer internationaler Unternehmensgruppen nur unter Pillar Two fallen. Für die anderen gilt: Für die GloBE-Berechnung in Pillar Two wird der mögliche Anpassungsbetrag aus Pillar One benötigt.

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