Zukunft der Pflege - 2015
Herausgeber:
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eine Momentaufnahme der deutschen Erwartungen an Pflege zeigt, wo finanzielle und strukturelle Unterstützung den Unterschied macht.
Finanzielle Anreize von 250 Euro monatlich als Hebel zur Steigerung der Pflegebereitschaft
Barrieren wie Platzmangel und emotionale Überforderung zwischen Bereitschaft und tatsächlicher Pflege
Zwei Drittel der Deutschen sehen den Staat statt Angehörige in der Verantwortung
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Jahr:
2015
Sprache:
Deutsch
Seiten:
19
Datei Format:
Auszug
Pflege: Deutsche wollen Familie nicht belasten.
Aufgrund des demographischen Wandels wird das Thema Pflege immer akuter. So sind inzwischen rund 2,8 Millionen Deutsche pflegebedürftig – Tendenz steigend. Eine repräsentative Online-Panel-Umfrage von PwC zu diesem Thema zeigt nun: Würde es die eigene Familie treffen, wären gut drei Viertel der Bundesbürger bereit, den Partner oder einen nahen Angehörigen bei sich aufzunehmen und zu pflegen. Trotzdem erwarten gerade einmal 16 Prozent dasselbe von ihren Verwandten, sollten sie selbst zum Pflegefall werden. 54 Prozent der Befragten gaben an, lieber professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die Familie nicht zu belasten. 31 Prozent sagten, sie hätten sich über die mögliche eigene Pflegebedürftigkeit noch keine Gedanken gemacht. Befragt wurden 1018 Bundesbürger ab 18 Jahren.