Wirtschaftskriminalität und Compliance in der Versicherungsbranche
Herausgeber:
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ein Überblick über Compliance-Lücken in der Versicherungsbranche, um Wirtschaftskriminalität gezielt zu bekämpfen.
Kartellrecht-Compliance bei nur 30 Prozent der Versicherer – erhebliches Risiko für wettbewerbswidrige Absprachen
Geldwäsche-Aufdeckungen steigen durch verbesserte Kontrollmaßnahmen, während Gesamtkriminalität seit 2007 sinkt
Unternehmenskultur und ethische Führung als Schwachstellen trotz etablierter Compliance-Management-Systeme
zzgl. USt. (wird beim Checkout hinzugefügt)
Jahr:
2014
Sprache:
Deutsch
Seiten:
20
Datei Format:
Auszug
PwC-Sonderauswertung zu Wirtschaftskriminalität und Compliance in der Versicherungsbranche zeigt: Die Versicherungsunternehmen haben ihre Compliance in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Gleichwohl ist an einigen Stellen weiteres Optimierungspotenzial erkennbar.
Die Studie gibt zudem einen umfangreichen Überblick über die Wirkung der Compliance-Systeme und zeigt auf, wo die Branche noch Verbesserungsbedarf hat. Sie verdeutlicht, dass trotz des Rückgangs von Wirtschaftskriminalität insgesamt im Bereich der bekannt gewordenen Verstöße (Hellfeld) in einigen Segmenten auch gegenläufige Entwicklungen zu beobachten sind und Versicherer beispielsweise deutlich häufiger über Fälle von Geldwäsche berichten. Dies ist in erster Linie auf die besseren Sorgfalts- und Kontrollmaßnahmen zurückzuführen. Außerdem zeigt die Erhebung, dass die Branche in puncto kartellrechtliche Compliance-Programme noch Nachholbedarf hat, wohingegen sie in der Korruptionsbekämpfung besser aufgestellt ist. Auch über die Art der Schäden von Wirtschaftskriminalität gibt die Studie umfangreich Auskunft.