Volle Kraft aus Hochseewind
Herausgeber:
PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eine Analyse, wie Offshorewindenergie Mittelständlern in Deutschland neue Geschäftschancen in Zulieferung und Service eröffnet.
Umsatzpotenzial von 5,9 auf über 22 Milliarden Euro bis 2021 in der Offshorewind-Industrie
90 Prozent der Wertschöpfung fließt an kleine und mittelgroße Unternehmen in Zulieferung und Service
Beschäftigungswachstum von unter 6.000 auf über 33.000 Arbeitsplätze in der Windenergie-Branche
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Jahr:
2012
Sprache:
Deutsch
Seiten:
80
Datei Format:
Auszug
Die Stromerzeugung aus Offshorewindenergieanlagen ist ein wesentliches Element der sogenannten Energiewende in Deutschland. Bis 2021 sollen den Planungender Bundesregierung zufolge Offshorewindkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 10 Gigawatt am Netz sein. Bisher spielt die Offshorewindenergie mit lediglich200 Megawatt installierter Kapazität eine untergeordnete Rolle in der Energieversorgung. Um das angepeilte Ausbauziel zu erreichen, muss die installierteGesamtkapazität in nicht einmal zehn Jahren um den Faktor 50 zunehmen.Die vorliegende Studie analysiert, welche Konsequenzen der forcierte Ausbau der Offshorewindenergieindustrie für die Umsatz- und Beschäftigungsentwicklungder beteiligten Akteure in Deutschland hat. Dabei wird erstmals neben der Offshorewindenergieindustrie im engeren Sinne die gesamte Wertschöpfungsketteberücksichtigt – von der Anlagenplanung über die Finanzierung bis zu Montage und schließlich dem Rückbau. Auch Umsatz- und Beschäftigungseffekte in Zulieferbetrieben, deren Fokus nicht auf der Offshorewindenergie liegt, sind in das Prognosemodell einbezogen. Entsprechend fallen die in dieser Studie ermitteltenBeschäftigungs- und Umsatzeffekte deutlich größer aus als in anderen bisher veröffentlichten Branchenanalysen mit engerem Untersuchungsfokus.Die Ergebnisse werden differenziert nach Standort, Branchenzugehörigkeit und Unternehmensgröße. Unberücksichtigt bleiben Umsatz- und Beschäftigungseffektean ausländischen Standorten. Die zu erwartenden Erlöse aus der Stromeinspeisung werden gesondert betrachtet.