Social Bots: Gefahr für die Demokratie?

Herausgeber:

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Social Bots: Gefahr für die Demokratie?

Ein Überblick über die Risiken automatisierter Bots für demokratische Prozesse und konkrete Schutzmaßnahmen für Unternehmen, Medien und Politik.

Dokumentierte Rolle von Social Bots bei der US-Präsidentenwahl und Brexit als Fallbeispiele für demokratische Risiken

Konkrete Handlungsempfehlungen zur Identifikation und zum Schutz vor Social Bots für Unternehmen, Medien und Politik

Überblick über Manipulationstaktiken automatisierter Bots in sozialen Medien wie Twitter und Facebook

zzgl. USt. (wird beim Checkout hinzugefügt)

Jahr:

2018

Sprache:

Deutsch

Seiten:

34

Datei Format:

PDF

Auszug

Als eine Jury von Sprachexperten jüngst über den Anglizismus des Jahres 2016 zu entscheiden hatte, fiel die Wahl wenig überraschend – und noch vor „Darknet“ und „Hate Speech“ – auf „Fake News“. Tatsächlich hat sich selten zuvor ein englischstämmiger Begriff derart rasch in der deutschen Sprache etabliert wie dieser. Das lag zum einen natürlich an der prominenten Rolle, die dem Phänomen während des US-Präsidentschaftswahlkampfs zugeschrieben wurde. Es dürfte zum anderen aber auch damit zu tun haben, dass es für Fake News im Deutschen keine echte Entsprechung gibt. Begriffe wie „Propaganda“ und „Desinformation“ zielen zwar in eine ähnliche Richtung, haben jedoch nicht dieselbe Bedeutung. „Falschmeldung“ wäre zwar eine naheliegende Übersetzung, allerdings schwingt bei diesem Wort nicht zwingend mit, was ganz entscheidend das Wesen von Fake News ausmacht: Es geht um Falschmeldungen (früher sagte man auch „Enten“), die nicht irrtümlich, sondern bewusst verbreitet werden, mit dem Ziel, die öffentliche Meinung zu manipulieren.